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Katzengesundheit

Wie erkennt man Diabetes bei Katzen?

Kurz zusammengefasst

Die klassischen Diabetesanzeichen sind vermehrtes Trinken und Wasserlassen, Gewichtsverlust trotz guten Appetits und weniger Energie. Anfangs fallen die Veränderungen manchmal nur wenig auf.

Anzeichen zu Hause

  • Der Wassernapf leert sich schneller oder die Katze sucht ungewöhnliche Wasserstellen auf.
  • Die Urinklumpen werden größer oder die Katzentoilette muss häufiger gereinigt werden.
  • Gewicht und Muskulatur nehmen ab, obwohl der Appetit normal oder gesteigert ist.
  • Das Fell kann ungepflegter wirken und die Aktivität abnehmen.
  • Schwäche der Hinterbeine oder ein tiefes Auftreten auf den Sprunggelenken kann bei diabetischer Neuropathie vorkommen.

Wann ist es dringend?

Eine diabetische Katze, die nicht mehr frisst, erbricht, sehr matt wird oder ausgetrocknet wirkt, muss schnell tierärztlich untersucht werden. Diese Anzeichen können auf eine diabetische Ketoazidose oder eine andere gleichzeitig bestehende Erkrankung hinweisen.

Untersuchungen in der Tierarztpraxis

Blutzucker und Urinuntersuchung sind zentral. Da Stress bei Katzen eine vorübergehende Hyperglykämie verursachen kann, reicht ein einzelner erhöhter Wert nicht immer aus. Fruktosamin spiegelt den durchschnittlichen Blutzucker der vergangenen Wochen wider. Je nach Situation können außerdem eine Urinkultur, Blutdruckmessung und Untersuchungen auf Begleiterkrankungen sinnvoll sein.

Nicht allein auf Symptome verlassen

Nierenerkrankungen, Hyperthyreose und verschiedene andere Störungen können ähnliche Beschwerden verursachen. Eine strukturierte Untersuchung ist daher zuverlässiger als der Versuch, Diabetes zu Hause selbst zu diagnostizieren.

Fazit

Beobachten Sie Körpergewicht, Wasseraufnahme und Veränderungen der Katzentoilette. Wenn sich ein Muster verändert, lassen Sie Ihre Katze untersuchen, bevor sie offensichtlich krank wirkt.