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Katzengesundheit

Frostschutzmittelvergiftung bei Katzen

Kurz zusammengefasst

Frostschutzmittel mit Ethylenglykol ist für Katzen hochgiftig. Schon eine kleine Menge kann tödlich sein. Bei möglichem Kontakt oder Verschlucken sofort eine Tierarztpraxis oder Tierklinik anrufen und nicht auf Symptome warten.

Warum ist Frostschutzmittel gefährlich?

Ethylenglykol wird im Körper in Substanzen umgewandelt, die eine schwere Übersäuerung und irreversible Nierenschäden verursachen können. Bereits kleine Mengen können Katzen lebensgefährlich krank machen.

Welche Symptome können auftreten?

In den ersten Stunden kann eine Katze torkeln, schläfrig oder übel wirken oder ungewöhnlich durstig sein. Danach scheint sie sich manchmal kurz zu erholen, obwohl die Nierenschädigung fortschreitet. Später können Erbrechen, Appetitlosigkeit, starke Teilnahmslosigkeit und wenig oder kein Urin auftreten.

Was ist zu tun?

Jeder mögliche Kontakt ist ein Notfall. Sofort eine Tierarztpraxis oder Tierklinik kontaktieren, auch wenn die Katze noch unauffällig ist. Kein Erbrechen auslösen und keine Hausmittel geben, außer auf ausdrückliche tierärztliche Anweisung. Wenn möglich, Verpackung oder ein Foto des Etiketts mitnehmen.

Diagnose und Behandlung

Die Tierärztin oder der Tierarzt beurteilt das Risiko anhand der möglichen Aufnahme, der Untersuchung sowie von Blut- und Urintests und gegebenenfalls weiteren Untersuchungen. Ein Gegenmittel ist nur früh im Vergiftungsverlauf wirksam. Zusätzlich können intensive Infusions- und unterstützende Behandlungen nötig sein. Bei schwerem Nierenversagen ist die Prognose häufig schlecht.

Vorbeugung

Frostschutzmittel sicher aufbewahren, verschüttete Flüssigkeit sofort beseitigen und Fahrzeuge auf Lecks kontrollieren. Katzen von Garagen und Bereichen fernhalten, in denen Kühlmittel verwendet wird.

Fazit

Bei möglichem Kontakt mit Frostschutzmittel zählt jede Minute: sofort tierärztliche Hilfe holen.